Osnabrück findet Deutschlands Super-FiF

Insgesamt 25 Teams aus ganz Deutschland stellten sich der Herausforderung die spektakulären Stationen zu meistern.

Osnabrück hat ihn zum zweiten Mal gefunden: „Deutschlands Super-FiF“! Im vergangenen Jahr hat das Azubi-Event zum ersten Mal stattgefunden und die teilnehmenden Mannschaften für eine Wiederholung begeistert. Insgesamt 25 Teams bestehend aus je drei Fachkräften im Fahrbetrieb (FiF) haben sich am heutigen Freitag auf dem Gelände der Halle Gartlage in Osnabrück in den verschiedensten Bus-Disziplinen miteinander gemessen und ihr Können unter Beweis gestellt.

Weiblicher „Super-FiF“ kommt aus Hannover
„Nachdem wir im letzten Jahr den ersten Super-FiF  für Deutschland hier in Osnabrück gefunden und die Auszubildenden mit großem Ehrgeiz die Disziplinen gemeistert haben, konnten wir in diesem Jahr die Teilnehmerzahl sogar fast verdoppeln “, freut sich André Kränzke, Leiter des Arbeitskreises Aus- und Weiterbildung der VOS und Leiter Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Osnabrück.  2017 kam das erfolgreichste Team aus Münster von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), die in diesem Jahr als Gewinnerteam eine eigene Spielstation (Busgolfen) begleitet haben. „Im letzten Jahr war die Veranstaltung schon ein echtes Highlight und somit war es für uns gar keine Frage, dass wir in diesem Jahr wieder mit von der Partie sind. Die Azubis können hier mal zeigen, was in ihnen steckt und wie vielfältig der Beruf sein kann“, sagt Kaya Özgür Super-FiF 2017 und diesjähriger Betreuer vom RVM.
Das erfolgreichste Team kommt heute aus Hannover von den Kollegen der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe. In der Einzelwertung wurde ausgewertet, wer von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die beste weibliche FiF ist und wer der beste männliche.


Aileen Gödecke, ebenfalls von den Kollegen der üstra, hat sich an diesem Wettkampffreitag gegenüber ihren Mitstreiterinnen als erfolgreichste Teilnehmerin durchsetzen können und kann sich mit den meist geholten Punkten somit auch mit dem Titel „Super-FiF“ geehrt fühlen.  Als bester männlicher FiF hat das Rennen Fabian Wilhusen von der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) gemeistert. „An erster Stelle steht bei solch einem Wettkampf natürlich immer der Teamgedanke. Somit gibt es heute keine Verlierer sondern nur Gewinner“, so Kränzke.
Die Teams mussten sich an insgesamt 25 Stationen miteinander messen und konnten zeigen, was in ihnen steckt. Neben dem legendären „Buskegeln“, „Dart“, „Tetris“ oder der „Tonnendurchfahrt“, aus dem letzten Jahr, wurden weitere spektakuläre Challenges wie „E-Lastenrad“ oder „Radwechsel“ ergänzt. „ An erster Stelle stand dabei natürlich der Spaß. Dennoch erfordern die Aufgaben am Steuer eines großen Busses hohe Konzentration und Können – das kann nicht jeder mal eben “, erläutert Dr. Stephan Rolfes, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der VOS und Vorstand Verkehr und Hafen der Stadtwerke Osnabrück AG.


Den Ausbildungsberuf zur Fachkraft im Fahrbetrieb gibt es nun bereits seit elf Jahren. „ Ich war bereits im letzten Jahr bei der Veranstaltung dabei und finde es klasse, was hier heute in Osnabrück auf die Beine gestellt worden ist. Der Ausbildungsberuf zur Fachkraft im Fahrbetrieb ist so vielseitig und genau das konnten uns die jungen Frauen und Männer hier heute zeigen“, fasst Michael Neugebauer, VDV Landesgruppenvorsitzender Niedersachsen/Bremen und Geschäftsführer der Göttinger Verkehrsbetriebe zusammen.

Siegerehrung im Nettedrom
Nach Abschluss der Veranstaltung geht es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch zur „Drivers-Party“ ins Nettedrom. Nach der Siegerehrung können alle noch eine Runde mit den E-Karts drehen. Auf dem VOS-Instagram Kanal wird es viele Impressionen von dem Tag geben, die während und nach der Veranstaltung zu sehen sind.

Auszubildende gesucht!
Interessierte Jugendliche sind aufgefordert, ihre Bewerbungen an die VOS zu richten. Die Vorteile für die „FiFs“ liegen auf der Hand: Neben dem Busführerschein erwerben sie in ihrer Ausbildung Kenntnisse im Kundenservice, Marketing, der Öffentlichkeitsarbeit und Disposition von Personal und Fahrzeugen. „Durch die breite Basis, die diese Ausbildung in drei Jahren legt, eröffnen sich den FiFlern nach der bestandenen Abschlussprüfung viele Perspektiven“, erläutert Kränzke. Weitere Informationen finden sich unter www.vos.info